Frida Kahlo «La Téhuana» – à Baden-Baden

(Pierre Max – Photo Kunstmuseum Gehrke) – Lorsqu’il fait aussi froid que ces jours-ci, une bonne idée est de partir à la découverte des musées de la région. Comme du musée «Kunstmuseum Gehrke-Remund» à Baden-Baden qui vient d'ouvrir la deuxième partie de son excellente exposition sur la vie de Frida Kahlo. Frida Kahlo (1907 – 1954), peintre surréaliste mexicaine et compagne du révolutionnaire russe Léo Trotzki, était une femme artiste et politique forte qui était particulièrement inspirée par la vie paysanne méxicaine. Dans le deuxième cycle de cette exposition à Baden-Baden, le public découvrira des costumes des «Téhuana», portés par le peuple qui vit dans la région du Téhuantepec au sud du Méxique.

     Ces costumes, Frida Kahlo les a portés et peints. Composés d’une chemise («Huipil») et d'une jupe longue, ces costumes hauts en couleurs avaient fasciné l’artiste, représentant une façon de vivre, simple, mais fière et indépendante. Peu étonnant que la femme forte qui était Frida Kahlo se sentait interpellée par ces costumes, symbole des femmes fortes du Téhuantepec.

     Frida Kahlo aimait porter ces costumes qui convenaient parfaitement à sa propre physiognomie. La chemise épousait parfaitement ses épaules peu larges et la longue jupe cachait un handicap au niveau d’une jambe, tout en lui conférant souplesse et élégance.

     Lors de cette exposition, le public pourra contempler ces costumes vieux de 70 à 80 ans que l’on retrouve dans de nombreux tableaux de l’artiste-peintre. Pour compléter l’exposition, le musée montre également des bijoux en provenance d’Oaxaca en Méxique. A voir : une combinaison de colliers et de boucles d'oreille en or représentant un paôn.

     L’exposition Frida, la Tehuana est ouverte jusqu’au 29 février et complète l’exposition permanente «Frida Kahlo: Viva la Vida» montrant 116 tableaux originaux.

Kunstmuseum Gehrke-Remund
Industriestrasse 9 a
D-76532 Baden-Baden (quartier Baden-Oos)
Horaires : Mardi à Dimanche 11 à 18 heures
Fermée les lundis, sauf jours fériés
info@FridaKahlo.Mu
www.FridaKahlo.Mu

Skandalöse Angriffe auf André Bord

(KL – Photo KL) – André Bord (Photo), langjähriger Minister unter verschiedenen französischen Regierungschefs und Präsident der Strassburger Stiftung Entente Franco-Allemande (FEFA) ist zurzeit die Zielscheibe zahlreicher Angriffe von verschiedenen Seiten. Nachdem letzte Woche der Strassburger Journalist Claude Keiflin am Tag vor seiner Pensionierung eine scharfe Attacke auf die FEFA und André Bord geritten hatte, die stark nach einer persönlichen Abrechnung klang, legte Olivier Breton vom Magazin Paris-Berlin noch eine Schippe drauf. Da in beiden Veröffentlichungen vor allem der Strassburger Abgeordnete Yves Bur zitiert wird, könnte man auf den Gedanken kommen, dass sich hier ein paar frustrierte Kollegen zum Handlanger des UMP-Abgeordneten Bur machen, der offensichtlich beabsichtigt, selbst die Hand auf das Kapital der Stiftung legen zu können.

     Die FEFA wurde Anfang der 70er Jahre von deutscher Seite aus mit einem beträchtlichen Stiftungskapital ausgestattet und hatte als Mission, die im II. Weltkrieg Zwangsrekrutierten aus dem Elsass und aus Lothringen zu entschädigen. Diese Entschädigungen wurden aus den Zinsen des Stiftungskapitals bestritten. Nachdem die meisten Empfänger dieser Entschädigungen mittlerweile gestorben sind, gab sich die FEFA vor zwei Jahren eine Änderung ihrer Satzung. Als Ziel der Stiftung wurde allgemein die Förderung deutsch-französischer Projekte definiert.

     Nun werfen die Kritiker der FEFA vor, sie würde Subventionen nach dem „Gießkannenprinzip“ verteilen und dabei lediglich persönliche Freunde von André Bord bedenken. Ein ungeheuerlicher Vorwurf gegenüber einem Mann, der selbst als Widerstands-Kämpfer von den Nazis zum Tode verurteilt wurde und dennoch sein Lebenswerk in den Dienst der deutsch-französischen Aussöhnung gestellt hat. Dass die FEFA sehr unterschiedliche Projekte fördert, liegt vor allem daran, dass sehr unterschiedliche Projektträger aus allen Bereichen bei der FEFA Förderanträge stellen. Was dabei Herrn Bur vermutlich am meisten stört, ist dass auch Projekte gefördert werden, die sich seiner politischen Kontrolle entziehen. Denn Yves Bur kontrolliert gerne. So ließ er während des letzten Präsidentschafts-Wahlkampfs in Frankreich zwei Journalisten eines deutschen Magazins die Arbeit an politischen Themen verbieten – die beiden hatten die Ungeheuerlichkeit besessen, einen Artikel zu veröffentlichen, in den ein Zitat von Françoise Giroud enthalten war. Peinlich: Dieses Zitat stammte von der offiziellen Wahlkampf-Site von Nicolas Sarkozy, die Bur offensichtlich nicht gelesen hatte. Diese Art der grenzüberschreitenden Gleichschaltung der Presse mag nach dem Geschmack von Yves Bur sein – André Bord und die FEFA verstehen unter der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sicher etwas anderes.

     Wer die FEFA kennt, der weiß, dass diese Stiftung im Moment in Arbeitsgruppen an einer Schärfung ihres Profils und einer besseren Kommunikation arbeitet. Die politisch eingefärbten Versuche verschiedener Medien, der FEFA ihre Mission zu entziehen und die Budgets den staatlichen Stellen zu unterstellen, sind verwerflich. Was die Kollegen und Herrn Bur wohl am meisten stört, ist die Tatsache, das die FEFA auch kleine und kleinste Projekte fördert, die bei den staatlichen Stellen schlicht und ergreifend ignoriert werden und gelegentlich „politisch inkorrekt“ sind. Dies wirft allerdings kein schlechtes Bild auf die FEFA und André Bord, sondern auf die Vergabepraxis öffentlicher Fördergelder, in deren Genuss überwiegend Projekte und Projektträger kommen, die politisch kontrolliert werden können. In einer Zeit, in der sich zahlreiche öffentliche Stellen wie in Bananenrepubliken benehmen, sind Organisationen wie die FEFA unverzichtbar. Die persönlichen Angriffe auf André Bord, vor allem von Menschen, die im Leben noch keinen nennenswerten Beitrag zur deutsch-französischen Freundschaft geleistet haben, sind unerträglich und disqualifizieren vor allem diejenigen, die versuchen, das Lebenswerk von André Bord in den Dreck zu ziehen.

Enfariné ? Entarté !

(JJ Durand – screenshot Youtube) – Un jour après que François Hollande s'est vu enfariner lors d'une manifestation de la Fondation Abbé Pierre à Paris, l'ancien ministre allemand de la défense, Karl Theodor von und zu Guttenberg a essuyé le même type d'attaque. Mais Guttenberg, par rapport à Hollande, a eu de la chance – au lieu de se voir asperger de farine, il a reçu un gâteau dans le visage. Une Forêt Noire, pour être précis.

     Lors d'une rencontre avec le membre des «Pirates», l'activiste Internet Stephan Urbach, un petit groupe a fait irruption dans le local à Berlin-Friedrichshain pour lui mettre cette Forêt Noire au visage. Les membres de «l'Internationale hédoniste» déclaraient par la suite de vouloir «torpiller de maniere sucrée» toute tentative de retour dans la politique de Karl Theodor von und zu Guttenberg. Il est vrai que sa nomination come «conseiller spécial» pour les questions de la liberté sur Internet par la commissaire européenne Nelly Kroes avait suscité de nombreuses critiques : Guttenberg venait juste de se voir retirer son grade académique de «docteur» pour avoir plagié de nombreuses sources Internet sans les citer.

     Toutefois, l’ancien ministre allemand a fait preuve de bien plus d’humour que le candidat français. Si le dernier a porté le nombre de ses gardes de corps de 2 à 14 suite à l'incident parisien, Guttenberg s'est contenté de goûter la tarte et de dire : «Enfin, j'avais peur qu'ils ne m'apportent jamais à manger !»

     Si ce genre d’attaque ne doit pas avoir lieu, la réaction de Guttenberg surprend par sa sérénité – au lieu de crier à l’attentat, il a rit de bon coeur et a pu ainsi tourner la situation en sa faveur. En réagissant avec de l'humour, la «victime» de l'attaque a marqué des points de sympathie et l'incident était clos avant de devenir une affaire.

François Hollande will den deutsch-französischen Vertrag auf den Prüfstand stellen

(Pierre Max – Photo KL) – Sollte sich bei den kommenden Wahlen zum französischen Präsidenten der Sozialist François Hollande durchsetzen, soll die deutsch-französische  Zusammenarbeit auf den Prüfstand kommen. Das kündigte der Leiter des Wahlkampfs von Hollande, Pierre Moscovici, an. Dabei stehen für die französischen Sozialisten offenbar nicht die Gemeinsamkeiten mit dem deutschen Nachbarn im Mittelpunkt, sondern die Unterschiede.

     „Die deutsch-französische Freundschaft muss sich darauf stützen, dass es zwei soziale Modelle, zwei nationale Identitäten und zwei Lebensarten gibt, die allerdings komplementär sind und dann muss man beim jeweils anderen das heraussuchen, was er am besten macht.“ Woher Moscovici die abenteuerliche Idee hat, dass jemand in Deutschland die nationale Identität der Franzosen in Frage stellt, bleibt offen. All denjenigen, die seit Jahren und Jahrzehnten für die deutsch-französische Integration arbeiten, muss es bei solchen Wahlkampf-Ankündigungen kalt den Rücken herunter laufen. Es stellt sich also die Frage, was die französischen Sozialisten denn eigentlich so an den deutschen Nachbarn stört? Die Tatsache, dass die Deutschen nicht nur halbherzig über den Atomausstieg palavert haben, sondern diesen durchziehen? Die Tatsache, dass Deutschland zum Glück noch in der Lage ist, einen finanziellen Beitrag zur Rettung des Euros und damit der europäischen Idee zu leisten? Die Tatsache, dass Angela Merkel und Nicolas Sarkozy gut miteinander arbeiten?

     Wahrscheinlich steckt François Hollande noch die Ankündigung quer im Hals, dass die deutsche Kanzlerin Nicolas Sarkozy für dessen Wahlkampf ihre Unterstützung zugesagt hat. Dies war ein recht unüberlegtes Versprechen, denn deutsche Politiker haben sich nicht in den französischen Wahlkampf einzumischen. Somit ist das deutsch-französische Verhältnis bereits vor den Wahlen in Frankreich belastet und die Kanzlerin wäre gut beraten, ihren Generalsekretär Gröhe wieder zurück zu pfeifen, damit der im französischen Wahlkampf keine Flutschäden mehr anrichten kann.

     Angesichts der Tatsache, dass zwei der drei wichtigsten Kandidaten für as höchste französische Staatsamt die deutsch-französische Zusammenarbeit suspekt zu sein scheint, werden diese Wahlen auch für Deutschland immer wichtiger. Europa und Deutschland schauen gespannt nach Frankreich, mit dem etwas mulmigen Gefühl, dass die nächste Regierung in Paris Deutschland oder sogar Europa gegenüber nicht sonderlich freundlich eingestellt ist.

Aidez les plus démunis à survivre par ce temps glacial !

(JJ Durand – photo Anna-Lena Ramm / www.pixelio.de) – Ce week-end, on nous annonce des températures pouvant baisser jusqu’à -20 degrés. Par ce froid sibirien, il convient de faire un geste pour les plus démunis qui actuellement, se battent littéralement pour la survie. Dormir dehors par ce froid n’est pas un choix, mais une réalité amère pour de nombreuses personnes en situation de détresse. Les services sanitaires des villes et des communes ainsi que des organisations telles que la Croix Rouge font leur possible pour éviter que des gens meurent de froid sous nos yeux.

     Le plus grand danger du froid réside dans le fait qu’à partir d’un certain stade, la victime ne sent plus le froid, ne sent plus qu’elle ne peut plus bouger et ignore donc le danger de mort imminent. Au contraire – des personnes ayant échappé de peu à cette mort parlent d’une sensation de bien-être qzu est certainement due au fait que le corps se limite à fournir de l’énergie aussi longtemps que possible aux fonctions vitales. Ces fonctions vitales, par ce temps de grand froid, s’éteignent peu à peu et arrivé à ce stade, seules les urgences peuvent encore sauver la victime.

     En quoi cela nous concerne, nous, qui sommes à l’abri devant une belle cheminée et avec notre chauffage central ? Actuellement, nous sommes tous interpellés à venir au secours des plus démunis. N’ayez pas peur de faire un geste, faites un don aux associations qui s’occupent de ces personnes, allez leur demander de quoi ils ont besoin. Parfois, un sac de couchage, un pull, une paire de chaussures peuvent déjà dépanner, et c'est à vous de choisir le degré d'implication qui peut être le votre.

     Ne vous trompez pas – les gens que nous avons l’habitude d’appeller «clochards» représentent le maillon le plus faible de notre société et si les termes «partage», «solidarité» et «vivre-ensemble» ne doivent pas uniquement servir aux slogans pour faire venir les touristes pendant la période de l’avent, c’est le moment de se sentir concerné ! A quelques mètres de chez vous, il y a des gens qui sont en danger de mort ces jours-ci ! Ne tournez pas le regard, sentez-vous concerné !

Fahrpreis-Erhöhung in Strassburg

(Pierre Max – Photo KL) – Zum 1. Februar hat die Strassburger Verkehrs-Gesellschaft CTS erneut die Preise erhöht. Der einfache Fahrschein kostet nun 1,60 € statt 1,50 €, wobei die letzte Tarif-Erhöhung erst wenige Monate zurücklag. Die erneute Erhöhung wurde in Strassburg mit einer gestiegenen MwSt. auf Fahrkarten (von 5,5 % auf 7 %) erklärt. Trotz dieser Erhöhung ist das Fahren mit den Bussen und der Tram in Strassburg immer noch deutlich günstiger als in anderen Städten der Regio. In Freiburg kostet der Einzel-Fahrschein zum Beispiel 2,10 €.

     Diese Fahrpreis-Erhöhung betrifft allerdings nur die wenigen Fahrgäste, die einen Einzel-Fahrschein lösen. Und das sind gerade einmal 5 % der Fahrgäste, der Rest fährt mit Monats- oder Jahreskarten. Der Preis für die Monatskarte ist von 44 € auf 45,60 € gestiegen und liegt damit immer noch unter dem Preis der „Regiokarte“, die 48,50 € in Freiburg kostet. Allerdings bietet die „Regiokarte“ eine Reihe weiterer Vorteile, sei es, dass man am Wochenende zusätzliche Personen mitnehmen kann, sei es, dass man die sehr günstigen Anschlusstickets für die umliegenden Tarifgebiete zwischen Basel und Achern nutzen kann.

     Deutsche Fahrgäste sollte diese Erhöhung eigentlich ohnehin nicht betreffen. Denn wer aus der Ortenau nach Strassburg fährt, sollte ohnehin den „Europass“ nutzen, der 8 € kostet und 24 Stunden für alle Fahrten im Regionalverkehr der TGO UND auch im Nahverkehr in Strassburg kostet. Mit diesem 24-Stunden-Pass entfällt die Sucherei nach Kleingeld und man ist sicher, dass man in Strassburg jeden Bus und jede Tram so oft und so lange nutzen kann, wie man möchte. Den „Europass“ gibt es auch in der „Mini-Version“, die in Kehl und Strassburg gilt und mit der man beispielsweise auch den berühmten Bus 23 nutzen kann, der zwischen der Stadthalle Kehl und Strassburg verkehrt.

     Der größte Vorteil dieser Tickets ist aber, dass die Suche nach einem Parkplatz in Strassburg entfällt. Viele deutsche Besucher Strassburgs denken immer noch, dass Verkehrsregeln in der europäischen Hauptstadt eher Empfehlungs-Charakter haben und wundern sich dann, wenn sie ihr längst abgeschlepptes Auto suchen – und das wird dann richtig teuer! Also – nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel zu den günstigsten Tarifen und genießen Sie Ihren Ausflug nach Strassburg ohne jeden Stress!

Le grand absent des GECTs – La participation citoyenne

(KL – photo CoR) -  Le Comité Economique et Social Européen vient de nommer un nouveau rapporteur en la personne de l’Espagnol Luis Miguel Pariza Castaños (photo). Sa responsabilité sera de revoir les changements proposes aux règles qui régissent les GECTs européens. Cela nous concerne particulièrement dans notre region où deux des quatres Eurodistricts franco-allemands se sont constitués comme GECT (Groupement Européen de Coopération Territoriale). Premier constat fait par Castaños : la participation de la société civile dans les GECTs existants n’est «pas satisfaisante» et ne constitue en rien ce fameux pilier «société civile» dont tout le monde parle sans le mettre en oeuvre. Si quelques’uns des GECTs européens ont fait des progrès en instaurant des «forums participatifs» comme l’Euro-Métropole Lille-Kortrijk-Tournai ou le GECT Ister Granum, la bonne formule reste encore à trouver. Toutefois, il est surprenant que cette lacune ait été découverte au niveau européen et non pas au sein des GECTs mêmes où l’absence de la société civile ne semble pas déranger plus que ça.

     Pour Patrice Harster, Directeur Général de l’Eurodistrict Regio PAMINA, il convient désormais de poser les bonnes questions. Ainsi, Harster constate qu’il n’existe à ce jour aucun mode électoral transfrontalier, ce qui augmente encore la nécessité de trouver des possibilités d'intégrer la société civile au processus de la politique transfrontalière. D’autre part, souligne Patrice Harster, la participation citoyenne dans ce processus est importante pour que les citoyens soient associés étroitement au «vécu européen». Patrice Harster estime que le fait de «ne pas associer la société civile à la politique transfrontalière ne serait pas logique, on pourrait même évoquer une erreur de jugement et d’interprétation du rôle que doivent jouer les eurodistricts.»

     Mais la chose n’est malheureusement pas si simple que ça. D’abord, associer la société civile nécessite une définition de ce qu’est la société civile. Le même terme designe des choses bien différentes si on est Alsacien, Badois ou Suisse. Ensuite, nos élus n’ont pas encore fait preuve d’un vrai enthousiasme par rapport aux citoyens qui s’intéressent de trop près à la politique transfrontalière. Ainsi, un maire de l’Ortenau, interrogé au sujet de la participation citoyenne, avait répondu sur un ton presque énervé : «Que les citoyens jouent au football au FC Eurodistrict, la politique, nous nous en occupons…» C’est cette peur de voir la société civile regarder de trop près ce que font les acteurs publiques qui a, jusqu’alors, empêché une vraie innovation au niveau des Eurodistricts.

     Ce ne sont donc pas uniquement les règles européennes qu’il faut changer, mais les habitudes de nos élus et administrateurs qui considèrent toujours les citoyens engagés comme une sorte de concurrence, une menace potentielle. Peut être le 4e Forum Citoyen Trinational au mois d’avril à Landau pourra marquer un progrès en la matière. Lors de ce Forum, les résultats des trois forums précédents seront présentés et c’est à partir de là que le monde politique et administratif pourra prouver son sérieux concernant la participation citoyenne en mettant en oeuvre quelques’unes des nombreuses propositions faites lors de ces trois premiers forums. La société civile démontre depuis longtemps qu’elle peut et veut être un partenaire fiable des institutions publiques – aux institutions publiques maintenant de prouver qu'elles peuvent également l'être pour la société civile.

Das bringt die Bundesliga am Wochenende

(Red – Photo KL) – Ab sofort lesen Sie jeden Donnerstag auf 3Ufer/3Rives die Vorschau auf den kommenden Bundesliga-Spieltag. Die deutsch-französische Grenzregion hat immerhin drei Vereine in der Bundesliga am Start: Den SC Freiburg, den 1. FC Kaiserslautern und die TSG Hoffenheim 1899. Selten waren der Kampf um die Meisterschaft und um den Abstieg spannender als in dieser Saison 2011/2012 und die Leserinnen und Leser von 3Ufer/3Rives werden diese Saison und ihre Höhepunkte hautnah miterleben!

      1. FC Nürnberg – Borussia Dortmund: Die Dortmunder sind in einer sensationellen Verfassung, auch ohne Mario Götze. Nürnberg wird es sehr schwer haben, dem Dortmunder Spiel etwas entgegen zu setzen. Klarer Favorit ist also die Borussia aus Dortmund. Bayer Leverkusen – VfB Stuttgart: Spielt Ballack oder spielt er nicht? Leverkusen ist zuviel mit außer-sportlichen Themen beschäftigt und Stuttgart will seine Niederlage gegen Gladbach wettmachen – Tendenz: Unentschieden. VfL Wolfsburg – Borussia Mönchengladbach: Die Gladbacher sind Favorit in dieser Begegnung und können die Wolfsburger wieder in Richtung Abstiegszone schicken. Reus & Co. werden drei Punkte aus Wolfsburg entführen.

      Schalke 04 – Mainz 05: Die Schalker spielen zurzeit einen wunderbar offensiven Fußball und die Mainzer Abwehr wird es schwer haben, Huntelaar, Raul und das starke Schalker Mittelfeld in den Griff zu bekommen. Hamburger SV – Bayern München: Der Klassiker der 80er Jahre könnte spannender werden, als es die Tabelle momentan aussagt. Bayern konnte zuletzt zwar gewinnen, aber nicht überzeugen und der HSV wird alles geben, um nicht wie gegen Dortmund unter die Räder zu kommen. Tipp: Unentschieden. TSG Hoffenheim 1899 – FC Augsburg: Wenn die Hoffenheimer nicht mitten hinein in den Abstiegskampf rutschen wollen, müssen sie zuhause gegen Augsburg gewinnen. Für die Augsburger geht es darum, den Anschluss an das rettende Ufer zu halten, doch sollten die Hoffenheimer in der Lage sein, das Spiel zu gewinnen.

     Hertha BSC Berlin – Hannover 96: Berlin in der Krise und Hannover wieder auf dem aufsteigenden Ast. Wenn Hannover es schafft, sich richtig zu konzentrieren, könnte mehr als ein Unentschieden in Berlin möglich sein. SC Freiburg – Werder Bremen: Für den Tabellenletzten wird das Spiel gegen den Angstgegner aus Bremen ein schwerer Gang, zumal die Abwehr wieder einmal umgestellt werden muss. Die Bremer freuen sich auf das Spiel, da sie seit Jahren im Schnitt zwischen 4 und 5 Toren pro Spiel gegen den Sportclub erzielen. Den Breisgauer Fans wird nicht viel mehr übrig bleiben, als ganz heftig die Daumen zu drücken. 1. FC Kaiserlautern – 1. FC Köln: Das Spiel riecht nach einem Unentschieden und einem harten Kampf am Betzenberg. Die Lauterer brauchen zwar dringend einen Dreier, aber Köln wird das Spiel auch ohne Podolski nicht abschenken. Ein Erfolg des FCK würde die Tabelle auch im Keller so spannend gestalten es das Rennen um den Titel ist.

     Eine große Unbekannte erwartet den Spielbetrieb allerdings am Wochenende: Das kalte Wetter. Es ist durchaus möglich, dass es zu der einen oder anderen Spielabsage kommt. Und eines steht bereits heute fest: Die Fans können sich weiterhin auf eine ungemein spannende Rückrunde freuen!