
„… Jugendliche fordern und fördern“ – das ist der Titel des Projekts, das die WIFO Konzept AG, das St. Augustinusheim in Ettlingen, Fußball-Nationalspieler Martin Wagner und 2Ufer-2Rives ins Leben gerufen haben. Diese und nächste Woche stellen wir Ihnen die Partner und Akteure des Projekts vor. Heute: Uwe Burkart (Photo links, rechts: Martin Wagner), Pädagoge, der neben vielen anderen Aufgaben am St. Augustinusheim in Ettlingen die Fußball AG leitet.
Uwe, Du bist extrem für „Deine“ Jugendlichen im St. Augustinusheim engagiert. Woher kommt dieses Engagement?
UB: Das stimmt, ich bin mit Herzblut bei der Sache. Dieses Engagement verbinde ich natürlich mit der Hoffnung, den Jugendlichen etwas Positives vorleben zu können. Wenn man viel mit den Jugendlichen erreichen will, dann muss man an sie glauben und sich natürlich auch entsprechend engagieren.
Was bringt die Fußball AG und das Projekt „An Jugendliche glauben…“ Deiner Meinung nach den Jugendlichen?
UB: Ganz viele positive Elemente. Zum einen gewöhnen sie sich an ein gewisses Maß an Disziplin, sie lernen, sich in einer Gruppe mit inhaltlichen Mitteln durchzusetzen, sie unterstützen sich im Team gegenseitig und haben als Person Erfolgserlebnisse. Man kann jetzt schon sagen: dieses Team Building funktioniert.
Du trainierst zusammen mit Martin Wagner, der Nationalspieler war – was nimmst Du selbst für Dich aus dieser Erfahrung mit?
UB: Martin Wagner lebt den Jungs vor, dass alles erreichbar ist, wenn man mit der richtigen Einstellung unterwegs ist. Diese Ebene ist ganz wichtig, auch für mich persönlich. Für mich ist das ganze Projekt großartig, weil wir hier ein ganz tolles Team auf die Beine gestellt haben, das sich ansonsten gar nicht kennen gelernt hätte. Und dass es mir neben dieser menschlichen Komponente sportlich etwas bringt, mit einem Nationalspieler und A-Lizenzinhaber zu trainieren, ist ja klar!
Was waren Deine Eindrücke des ersten Trainingslagers letzte Woche? Was gibt es zu verbessern, was lief gut?
UB: Das erste Trainingslager war ein Erfolg auf ganzer Linie! Die Jungs haben klare Ansagen erhalten und diese auch umgesetzt. Was sehr gut bei diesen Trainingslagern ist – wir lernen den Charakter der einzelnen Jungs viel besser kennen. Viele der Potentiale der Jungs kommen erst unter solchen Umständen richtig zum Vorschein. Kurz: darauf können wir für die nächsten Trainingslager aufbauen!
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